Bonzai 76 (7. November 2008)
Bonzai 75 (24. Oktober 2008)
Sonnenrot
WIR waren dabei, am wohl gemütlichsten Festival aller Zeiten! Dabei mit roten Schuhen (die nachher eher braun waren), mit roten Haaren, roten Rücken (sonnenroter Sonnenbrand) und Rotwein.
Unser Erlebtes in aller Kürze:
- 50 Prozent TS´ler
- Tabak, Feuerzeug und Alkohol gehören der Allgemeinheit
- Pavillionaufstellen sollte gelernt sein (für alle die es nicht können)
- Kamerateam immer weg vor Menschen mit Wasserflaschen in der Hand
- ein Rasenmäher und eine Betonmischmaschine (umgebaut zur Alkoholmischmaschine) sind unbedingt notwendig
- sage niemals zum Ansprechpartner von Bands, da wäre ein schöner Platz fürs Interview
- Presseakkredierung bei Regen nicht außen tragen (man verliert sie leicht)
- Anti-Baby-Pille niemals in den Geldbeutel, den man dann verliert und erst 2 Tage nachher wieder findet (nicht mir passiert)
- Elefanten-Tangas, Borat-Badeanzüge, Wintermützen, rosa Bademäntel sind unverzichtbar
- Filme niemals in praller Sonne
- und niemals die falsche Band
Urban Art Forms
Als erstes audiovisuelles ‚electronic dance music festival‘ fand das URBAN ART FORMS FESTIVAL erstmals im Jahr 2005 in der Erdbeergemeinde Wiesen statt. Heute – mit über 30.000 Besuchern jährlich – ist das Festival eines der größten und beliebtesten Events seiner Art. Über 100 (!) DJs, Live-Acts und Visualkünstler geben sich an drei Tagen auf insgesamt vier Bühnen die Klinke in die Hand und bringen das auch weit gereiste Festivalpublikum zum Staunen. Von Beginn an wurde der Thematik ‚Visual Arts‘ gleiche Bedeutung wie der DJ und Live Inszenierung beigemessen, was das Festival zu einem besonderen Erlebnis für alle Sinne macht. Jährlich besuchen Tausende Fans elektronischer Tanzmusik – und jene die es noch werden wollen - das URBAN ART FORMS FESTIVAL, um gemeinsam zu feiern, Spaß zu haben und zu genießen. Ein Tanzmarathon der besonderen Art, der nach dem ersten Besuch wie eine Sucht wirkt, die einem nicht wieder loslässt und Jahr für Jahr für einen Rückfall und die Überdosis – elektronische Musik allerlei Sparten – sorgt.
do reggae i mi ned auf
Chiemsee Reggae Summer - ein Festival der besonderen Matsch-Klassewas lernen Matsch-Reporter von dem ganzen Matschpublikum:
- zieh dir immer Gummistiefel an, sonst gehst du unter
- Reggae ohne Regen ist kein Reggae
- am Chiemsee ist man den Matsch schon gewohnt
- es treffen sich fast mehr Polizisten als Reggaefans
- die ältere Generation bevorzugt Campingwägen
- ein Kind ist leichter mit einem Kinderwagen durch den Schlamm zu schieben, als es zu tragen ist
- nimm Umwege um Schlammmenschen in Kauf
- und Shantel wünscht sich ein Fernsehen von intellektueller Größe (das erfüllen wir doch gerne)
wir waren trotz Extremstbedingungen gerne dort und hoffen, dass sich die alte Gemütlichkeit auf dem Festival zwischen allen Besucher, Arbeitern, Polizisten usw. wieder einstellt!!!
Bonzai 74 (17. Oktober 2008)
eine bunte Sendung - ein bunter Hund
Jamaika, jeder denkt sofort an:
- Rastafari
- Bob Marley
- Strand, hellblaues Meer, Palmen
- Karibik
- Reggae
Doch wissen wir das auch:
- Staatsoberhaupt ist Elizabeth II., die den Titel Königin von Jamaika
trägt. Sie wird vertreten durch einen Generalgouverneur, der durch den
Premierminister und dessen Kabinett ernannt wird.
- Die Menschenrechtssituation von Homosexuellen in Jamaika ist schlecht.
Artikel 76 des Strafgesetzes ahndet homosexuellen Geschlechtsverkehr mit bis zu
10 Jahren Gefängnis, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit.
- Der Name leitet sich vom arawakischen Xaymaca oder Chaymakas ab, was so
viel wie Quellenland oder Holz- und Wasserland bedeutet.
Bonzai zeigt Sinneseindrücke und den Alltag aus Westmoreland auf Jamaika.
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Wir bleiben gleich im exotischen Ausland. Eine Bayerin in Mexico? Julia
Maier aus Laufen/Oberbayern arbeitet im Rahmen ihres freiwilligen
sozialen Jahres im Casa del Sol - ein Waisenhaus in Mexiko, zuständig für
vernachlässigte Kinder.
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Können mit Blutspenden wirklich Leben gerettet werden?
15 000 Blutspenden täglich benötigen Deutschlands Patienten. Rund 66 Prozent aller Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben Blut, Blutplasma oder Medikamente, die aus Blutprodukten hergestellt sind. Spenden dürfen alle Personen bis auf Schwangere, Personen, die unter einer schweren Erkrankung leiden und Menschen, die kürzlich eine Schutzimpfung erhalten haben. Doch nur 2,5 Prozent der deutschen Bürger sind bereit, etwas von ihrem roten Lebenselexier abzugeben. Ein blutrünstiger Wahnsinn!!!
Bonzai 73 (10. Oktober 2008)
Bilder der Jugend von Heute! Untrennbar miteinander verbunden ist die moderne Jugendkultur mit Konsum. Ohne Konsum keine Gruppenspezifität, jedoch ohne Kapitalismus kein Konsum. Doch wie hat sich so eine breite Masse an verschiedenen Jugendkulturen angesammelt? Die Vergangenheit klärt auf:1950er Rock ’n’ RollProtestbewegung die die Freiheit von bürgerlicher Moral ihren Idealen erhob. 1960er Die Modsaus dem Englischen von Modernist abgeleitet. Man versuchte die unangesehene Herkunft zu verdecken, indem man sich in Kleidung, „Stil“ und Verhalten den oberen Gesellschaftsschichten annäherte.1960er Hippie-Bewegungabgeleitet von englisch hip = „angesagt“. Stellen die sinnentleerten Wohlstandsideale der Mittelschicht in Frage und propagierte eine von Zwängen und bürgerlichen Tabus befreite Lebensvorstellung. Peace.1970er PunkCharakteristisch für den Punk sind provozierendes Aussehen, eine rebellische Haltung und nonkonformistisches Verhalten. No Future.Ende 1970er die Popper Die aus Protest zu den vorangegangenen konsumkritischen Jugendkulturen den Konsum demonstrativ zelebrierten („Rebellion gegen die Rebellion“).1970er MetallerIhre Ursprünge liegen im Hard Rock und Punk. Sie entstand als Trotzreaktion auf den Niedergang der Hippiekultur und fokussiert sich auf Gefühle wie Hass und Wut.Ja und das sind nur ein paar Jugendkulturen. Warum gibt es wohl so viele verschiedene Gruppierungen? Könnte diese Vielfalt nicht durch die Vielfalt der Menschheit entstehen?
Bonzai 72 (3. Oktober 2008)
Sport ist Mord? Warum eigentlich? Viele Sportarten versprechen doch ganz etwas anderes. Kamera: Zoom (Anmerkung vom Regisseur) denn wir müssen ja näher ran an Capoeira und Basketball
In der Kolonialzeit wurden Menschen aus den verschiedensten Teilen desafrikanischen Kontinents nach Brasilien verschleppt um im Bergbau oder imstädtischen Bereich zu arbeiten. Die Sklaven ließen sich ihre Kultur,Tänze und Riten nicht nehmen und so entwickelte sich im Verborgenen dieCapoeira. Capoeira, zugleich Selbstverteidigung, Tanz und Folklore,fasziniert Menschen auf der ganzen Welt. Die außergewöhnliche Kampfkunstaus Brasilien findet auch in Salzburg großes Interesse.
Swish... Bonzai begibt sich auf die Spuren von Allen Iverson & Co. Ihrwisst nicht, was ich meine. Wir haben den mittlerweile zur Trendsportartgewordenen Sport Basketball unter die Lupe genommen. Seit zirka einem Jahrkönnen die Studenten der Fachhochschule Salzburg ihr Können mit demorange-farbenen Ball unter Beweis stellen. Der hauseigenen Korbanlage seiDank!
Bonzai 71 (19. September 2008)
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zuschweigen unmöglich ist" (Victor Hugo)Kann uns somit Musik helfen Ungesagtes laut hinaus zu brüllen? Kann jederdiese Sprache auch verstehen? Laut Berthold Auerbach ist Musik die einzigeWeltsprache und braucht auch nicht übersetzt zu werden. Warum kommunizierenwir dann nicht alle mit Musik? Wenn man genauer darüber nachdenkt,entwickelt sich das Können eines Musikers genau so wie die Sprache. AmAnfang kratzt der Bogen noch sehr auf der Geige und das Baby kann auch nureinzelne Laute von sich geben. Mit etwas mehr Übung bringt der kleineKünstler immer besser gerade Töne zustande und das kleine Kind versuchtauch schon einzelne Wörter auszusprechen. Und irgendwann stehen beideals großer Geiger und Redner zusammen auf der Bühne und versuchenUngesagtes laut hinaus zu schreien.
Bonzai 70 - Instant36 Special Teil 3 (12. September 2008)
Bald ist´s vorbei mit der Instant - Übeltäterei, nach dem 2. Streich folgt der nächste zugleich.
Sackgasse - plastilinsche Evolutionstheroie nach
Die Verwahrlosten Plastilin Partikelchen
Einweg - das Leben ist ein ewiges auf und ab
Dein Schuh ist offen
FreiWillig -
Visual Appetite
„Gott sei Dank! Nun ist's vorbei mit der Übeltäterei!“









